Kirche Kunterbunt ... nicht nur ein Gottesdienst, sondern ein lebendiger Familiennachmittag
Die Kirche Kunterbunt … ist frech, wild und lebensfroh und Kirche für die ganze Familie. Kinder sind mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Paten oder auch ihrer Lieblingsnachbarin eingeladen an einem Nachmittag mit allen Sinnen Glaube und Gemeinschaft lebendig zu erfahren. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung gibt es während der Aktions-Zeit viele verschiedene Stationen zu entdecken. Dort kann gespielt, gebastelt, experimentiert und gestaunt werden. Alles steht dabei im Zusammenhang mit einem Thema, zu dem im Anschluss gemeinsam gefeiert wird.
Abgerundet wird jeder Nachmittag mit einem gemeinsamen Abendessen. Wir stellen etwas zu Trinken und Essen zur Verfügung und freuen uns, wenn ein kleiner Snack zum Buffet beigesteuert wird.
An diesem Nachmittag wird die Gemeinschaft vor Ort und insbesondere der Familienzusammenhalt gestärkt und Glaube auf vielfältige Weise gelebt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen können Sie sich gerne an Sarah Loren Schönecker-Kieselbach wenden.
Der nächste Termin ist am 21. Juni 2026 in der grünen Dorfmitte
Sonntag kurz vor 15 Uhr. Nachdem ihre Eltern heute unterwegs sind, hat sich Paula* mit ihrer Oma auf den Weg zur Kirche Kunterbunt gemacht. Sie weiß noch nicht so recht, was sie erwartet und ist ein bisschen aufgeregt. Am Eingang werden sie freundlich mit einem Ferrero Küsschen und den Worten „Guten Freunden gibt man ein Küsschen“ begrüßt. Sofort spürt sie ein angenehmes Gefühl. Sie schreibt sich ein Namensschild und darf ein Puzzleteil anmalen. Interessant ist, dass es bei diesem Puzzle kein Randstück gibt, da es immer weiter gepuzzelt werden kann. So wie auch die Kirche Kunterbunt weiterwachsen darf, heißt es. Während dem Gestalten, kommen andere Kinder mit ihren Mamas, Papas und Omas dazu. Teilweise sind diese noch im Kindergarten, manche in der Grundschule oder sogar schon in der 5. Klasse. Nachdem die verschiedenen Stationen vorgestellt wurden, geht es los. Paula geht zu einem goldenen Bilderrahmen. Dort bespricht sie mit ihrer Oma, welche (un-)ausgesprochenen Regeln der Freundschaft es gibt. Diese schreibt sie in den Rahmen hinein. Ob auch Jesus Regeln für seine Freunde hatte?
Als nächstes geht sie auf die Terrasse. Bei strahlendem Sonnenschein macht Sie aus bunter Wolle gezwirbelte Freundschaftsbändchen und schenkt eins gleich ihrer Oma. Um 15:30 Uhr startet eine Station für die Erwachsenen. Oma geht dort hin und gestaltet eine schöne Karte. Paula schreibt am Tisch nebenan eine Postkarte an ihre Freundin, die sie gerne mal mit zur Kirche Kunterbunt nehmen möchte. Während daneben Kinder malen oder ein Freundschafts-Memory spielen.
Aus dem großen Saal hört Paula plötzlich ein lautes Krachen. Neugierig schaut sie nach, was den Lärm verursacht. Es sind die „Wiesentaler“ Getränkekästen. „Wir brauchen noch eine Person! Hilf mit!“ Ruft es ihr entgegen. Immer mehr Besucher packen mit an. Gemeinsam schaffen wir es, 26 Kästen horizontal zu stapeln. Das war ganz schön schwer. Aber es haben so viele mit angepackt, dass es dann doch geklappt hat. Danach schaut Paula zu, wie andere Kinder ein Haus aus den Getränkekästen bauen. Oma kommt stolz mit ihrer Karte. Gemeinsam gehen sie zur Gebetsstation. Dort schreibt jeder sein eigenes Gebet. Denn mit Jesus kann man wie mit einem Freund sprechen. Anschließend segnet sich Paula und ihre Oma mit einer wohlduftenden Salbe. Paula geht weiter zur Probierstation. Oma muss sich die Augen verbinden, während Paula aus verschiedenen Zutaten einen Löffel richtet. Beim Probieren verzieht Oma das Gesicht und kann gar nicht so richtig erraten, was da alles auf dem Löffel war. Paula richtet gleich noch einen. Dieses Mal ohne die Zitrone. Oma hat bei dieser Station Paula blind vertraut, so wie sie sich auch auf Gott blind verlassen kann. Paula entdeckt die vielen Zettel an der Wand. Komplimente! Sie sucht sich ein passendes aus und verschenkt es. Nachdem sie sich noch kurz mit den Magneten beschäftigt hat, wird zur Feier-Zeit gerufen.
Paula singt begeistert mit und findet es schön, wie bunt die Mitte gemeinsam gestaltet wird.
Anschließend wird zusammen gegessen. Sie belegt sich ein Sandwich und backt diesen knusprig. Es gibt so viele leckere Sachen, dass sie sich gar nicht richtig entscheiden kann. Schon beim Rausgehen sagt Paula direkt zu ihrer Oma. „Da müssen wir nächstes Mal wieder hin. Dann nehmen wir aber Mama und Papa mit!“
DANKE
Julia und Josephine für die vielen tollen Ideen und kunterbunte Mithilfe
Alex und Fabian fürs Helfen beim Richten, Abbauen und Spülen
Jochen für die musikalische Unterstützung und Hilfe beim Abbauen
„Wiesentaler“ für das Bereitstellen der Getränkekästen
ALLEN Besuchern, die die Kirche Kunterbunt und auch das Büffet erst so richtig kunterbunt machen
*fiktive Person
Bei „Peinlich, Peinlich“ drehte sich alles Rund um Schamgefühle. In welchen Momenten haben wir uns schon einmal geschämt? Wie fühlte sich das an? Was hilft mir in diesen Situationen? Wie steht Gott dazu?
Auch Petrus schämte sich, als er Jesus dreimal verleugnet hat. Das Krähen des Hahnes hat ihn an Jesus Worte erinnert. Rund um Schamgefühle, Hähne und Gott wurde gebastelt, gesät, gespielt, laut gelacht, gemalt, gesegnet, gesungen, gelauscht, gekräht, gehüpft, gegessen und vieles mehr. Am Ende hatte Groß und Klein erfahren: Jedem passiert mal etwas „peinliches“. Wir können uns gegenseitig unterstützen, um mit einem Lächeln darüber wegschauen zu können. Und wir können uns darauf verlassen: Ich bin nicht allein. Gott hüllt uns ein, wie ein warmer Mantel und bleibt bei uns.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Julia und Josephin, die mit überlegen, vorbereiten, aufbauen, bei Jochen, der auch ganz spontan die Lieder während der Feier-Zeit begleitet und bei allen Familien, die kommen, alles kunterbunt machen und uns beim Abbau unterstützen.
Wir freuen uns, auf das nächste Mal.
Bei dieser Kiku ging es um eine vertraute Erzählung aus der Bibel: Noahs Arche. Die Familien konnten dabei erfahren, wie Gott der Welt die Chance für einen Neuanfang gab.
Mit viel Fingerspitzengefühl durften für bunte Regenbogen-Pompoms einzelne Serviettenlagen auseinander gezogen und gleichzeitig sich darüber ausgetauscht werden, was das eigene Leben bunt macht und einem Hoffnung schenkt...
In schönen Tiermotiven konnte man seinem Lieblingsmenschen eine Valentinskarte basteln...
Gemeinsam wurde mit Bausteinen eine Arche Noah gebaut...
Es wurden Ideen gesammelt, was jeder von uns für ein friedvolles Miteinander tun kann...
Es wurden Tierstimmen und Fußspuren verschiedenen Tieren zugeordnet. Gleichzeitig durfte man sich mit der eigenen Stimme und der Stimme Gottes beschäftigen und sich über die eigenen Merkmalen und Eigenschaften austauschen...
Bei einem Experiment konnte man mit Kerzenlicht einen eigenen Regenbogen erzeugen. Mit dem Gedanken: Gottes Liebe ist ein Licht, das in jedem Menschen anders leuchtet.
An einer anderen Station wurde versucht, es in einem Glas regnen zu lassen. Neben der Erläuterung des Wasserkreislaufes gab es eine Überleitung zu eigenen Erfahrungen von leeren Versprechungen...
Bei einer Klanggeschichte konnte man durch viele verschiedenen Instrumente erfahren, wie sich wohl die Tiere und Menschen auf der Arche gefühlt haben. Anschließend konnten sich die Familien darüber unterhalten, wie sie selbst mit Ängsten und Hoffnungen umgehen...
Die Feierzeit führte all diese Themen noch einmal zusammen. Zum Abschluss konnte sich jeder Sandwiches mit Zutaten in allen Farben des Regenbogens belegen, die zum geselligen Abschluss miteinander verzehrt wurden.
Bei dieser Kiku ging es um eine vertraute Erzählung aus der Bibel: Noahs Arche. Die Familien konnten dabei erfahren, wie Gott der Welt die Chance für einen Neuanfang gab.
Mit viel Fingerspitzengefühl durften für bunte Regenbogen-Pompoms einzelne Serviettenlagen auseinander gezogen und gleichzeitig sich darüber ausgetauscht werden, was das eigene Leben bunt macht und einem Hoffnung schenkt...
In schönen Tiermotiven konnte man seinem Lieblingsmenschen eine Valentinskarte basteln...
Gemeinsam wurde mit Bausteinen eine Arche Noah gebaut...
Es wurden Ideen gesammelt, was jeder von uns für ein friedvolles Miteinander tun kann...
Es wurden Tierstimmen und Fußspuren verschiedenen Tieren zugeordnet. Gleichzeitig durfte man sich mit der eigenen Stimme und der Stimme Gottes beschäftigen und sich über die eigenen Merkmalen und Eigenschaften austauschen...
Bei einem Experiment konnte man mit Kerzenlicht einen eigenen Regenbogen erzeugen. Mit dem Gedanken: Gottes Liebe ist ein Licht, das in jedem Menschen anders leuchtet.
An einer anderen Station wurde versucht, es in einem Glas regnen zu lassen. Neben der Erläuterung des Wasserkreislaufes gab es eine Überleitung zu eigenen Erfahrungen von leeren Versprechungen...
Bei einer Klanggeschichte konnte man durch viele verschiedenen Instrumente erfahren, wie sich wohl die Tiere und Menschen auf der Arche gefühlt haben. Anschließend konnten sich die Familien darüber unterhalten, wie sie selbst mit Ängsten und Hoffnungen umgehen...
Die Feierzeit führte all diese Themen noch einmal zusammen. Zum Abschluss konnte sich jeder Sandwiches mit Zutaten in allen Farben des Regenbogens belegen, die zum geselligen Abschluss miteinander verzehrt wurden.
Barmherzig - Was ist denn das?
An diesem Nachmittag wollten wir uns mit der Barmherzigkeit näher beschäftigen und erfahren, was dies mit dem Heiligen St. Martin und der Geschichte des Barmherzigen Samariter auf sich hat. Nach der Stärkung mit einem Waffelherz ging es an die verschiedenen Stationen. Die Familien durften sich beim Barm-Herz-Sport körperlich und beim Dividieren kognitiv anstrengen. Geduld war beim Falten der Knick-Windlichter und der Herz-Dominos gefragt. Es wurde sich über die Not anderer Menschen ausgetauscht und am Barmherzigkeitsrad konnte groß und klein eine gute Tat für einen lieben Menschen "erspielen". Bei der Segensdusche durfte jeder erfahren, dass Barmherzigkeit auch mit uns selbst zu tun hat. Gott ist barmherzig mit jedem von uns, er denkt und spricht gut über uns, also dürfen wir auch selbst barmherzig mit uns sein.
Die Feierzeit starteten wir trotz des unbeständigen Wetters draußen und konnten beim Lagerfeuer beobachten, wie aus einem kleinen Funken etwas großes Entstehen kann. Anschließend durfte sich jede Familie bei Stockbrot und Würstchen stärken.
Bei dieser Kirche Kunterbunt (Kiku) drehte sich alles um den Rückenwind und die Frage: "Was macht mich stark für das neue Kindergarten-/Schuljahr?"
Passend zu einer Perlengeschichte, konnte sich jeder einen Schlüsselanhänger basteln mit "Dankes-Perlen". Beim Biss in einen luftig weichen Windbeutel wurde fleißig überlegt, wie das letzte Schuljahr gefüllt war, was war fluffig leicht und darf auch in diesem Schuljahr bleiben. Ganz begeistert wurden verschiedene Papierfliegermodelle gefaltet und fleißig ausprobiert. Dabei konnte sich die Familie darüber austauschen, was einem im echten Leben Rückenwind gibt und was einen ausbremst. Mit wie viel Energie wir durchstarten können, war bei den Luftballonraketen zu beobachten. Um die Rückenmuskulatur zu kräftigen, traten klein gegen groß beim Flaschenheben gegeneinander an.
Nach so viel Action konnte sich jede Familie bei einer gegenseitigen Rückenmassage entspannen.
An der Kreativstation konnte man sich bunte Wünsche auf den Kopf pusten und dabei erfahren: Ich traue mich etwas auch wenn ich nicht weiß, wohin es mich treibt.Nicht jeder Weg ist vorgegeben, manchmal treibt der Wind mich in andere Richtungen.Gott ist bei mir.
Nach diesen und weiteren Stationen wurde gemeinsam in die Feier-Zeit gestartet. Dort haben wir alle Erfahrungen des Tages mit der Bibelstelle in Exodus 3,14 im 2. Buch Mose zusammengeführt und von Mose, dem brennenden Dornbusch und der Zusage "Ich bin da" erfahren.
Der Nachmittag wurde wieder mit gemütlichem Beisammensitzen und gemeinsamen Essen abgerundet.
Die Teilnehmerin Josephin berichtet:
Am 27. Juli fand im Rahmen der Reihe *Kirche Kunterbunt* eine bunte und nachdenkliche Mitmach-Veranstaltung in der Kirche statt – diesmal drehte sich alles rund um das Thema Wasser. Nicht nur im Raum, sondern auch das Wetter spielte mit. ;-)
Große und kleine Besucher:innen erwarteten kreative Stationen mit spannenden Experimenten. Besonders eindrucksvoll war eine Schale mit Wasser, in die Pfeffer gestreut wurde. Wer mit einem Finger voller Spülmittel hineintippte, sah, wie der Pfeffer schlagartig zur Seite wich. Das Experiment regte nicht nur zum Staunen an, sondern auch zum Nachdenken: Was lässt mich fliehen? Wovor schwimme ich davon? Was macht mir Angst – und was kann mir helfen, wieder ruhig zu werden?
Mit solchen Impulsfragen gelang es Simone und Sarah-Loren, Alltagsphysik und Glauben auf kindgerechte und zugleich tiefgründige Weise zu verbinden. Wie immer stand bei Kirche Kunterbunt das gemeinsame Erleben, Gott feiern und den Tisch teilen im Mittelpunkt – offen, kreativ und mit viel Herz.
Bei der zweiten Kirche Kunterbunt drehte sich alle um die Emmausjünger.
An verschiedenen Stationen galt es herauszufinden, was es bedeutet, MUTIG und STARK zu sein. Dabei gab es Fühlkisten mit stacheligem, kitzeligem und nassem Inhalt. Man durfte sich rückwärts in die Arme seiner Familie fallen lassen und man konnte seine Kräfte beim Seilziehen messen. Am allermeisten Freude hat es den Kindern gemacht, für ihre Eltern einen Löffel mit verschiedenen Zutaten zu bestücken für eine Blindverkostung. Die Eltern mussten dabei ganz schön mutig und vertrauensvoll sein und konnten nebenbei neue Geschmackskombinationen entdecken.
Es gab auch einige ganz mutige Kinder, die einen bunten Löffel blindverkostet haben.
An der Gefühls-Ratestation durfte abwechseln ein Familienmitglied ein Gefühl zum Ausdruck bringen, was die anderen erraten mussten. Dabei wurden nicht nur kleine Schauspieltalente entdeckt, sondern sich auch innerhalb der Familie über Gefühle ausgetauscht. Dieser Austausch war auch beim „Erinnern und Vermissen“ wichtig, wobei jeder einen Namen von einem Menschen/Tier aufschreiben durfte, den/das er vermisst, und anschließend eine Kerze angezündet hat.
Jeder konnte auf ein schwarzes Herz seine Ängste und Sorgen aufschreiben. Anschließend wurde in diese Ängste und Sorgen bunte Farbe geschleudert, wie auch Jesus wieder Farbe und Freude in unser Leben bringen kann, wenn wir auf ihn vertrauen. Auch dunkle, trostlose Keksherzen wurden mit Zuckerguss und Streusel zum „Brennen“ gebracht.
Auf dem Weg wurden Ideen gesammelt, was uns bei Angst hilft und wie wir andere Menschen mit Worten ermutigen können.
An einer Station konnten die Familien sich versuchen durch Perücken, Brillen und Hüte unkenntlich zu verkleiden, woraus tolle Erinnerungsfotos entstanden sind.
Bei einem Parkour wurde mittels verschiedener Aufgaben der Weg der Emmausjünger von Jerusalem nach Emmaus und zurück nachempfunden. Nachdem es unter einem umgefallenen Baumstamm unten durch und mittels „Steinen“ über einen Fluss gegangen war, waren die Beine der Jünger sehr schwer. Deshalb galt es mittels Taucherflossen über einen Stab zu springen. Dafür brauchte es Mut und gute Sprungkraft.
Anschließend gab es noch Rätsel von verkleideten Zeichentrickhelden und zu Jesus.
Dieser Weg wurde auch in der Feierzeit aufgegriffen.
Gemeinsam wurde mithilfe von Tüchern und Fußspuren darüber gesprochen, wie mutlos, enttäuscht und hoffnungslos sich die Jünger auf den Weg machten. Und plötzlich merkten sie, wie sich ihr Herz richtig warm angefühlt hat, als sie unterwegs mit Jesus geredet hatten - so als würde es brennen.
Zwischendurch sangen wir erwärmende Lieder mit Bewegungen.
Nach dem Mut-Mach-Segen ging es gemeinsam zur Essenszeit, wo ein kunterbuntes Buffet aus selbst mitgebrachten Speisen stand.
Es blieb Zeit für einen Austausch untereinander, bevor alle gemeinsam beim Abbau mitgeholfen haben. Vielen herzlichen Dank dafür.
Am 6. April fand die erste Kirche Kunterbunt in unserer Seelsorgeeinheit statt.
Zum Motto „Kommt her und esst!“ waren insgesamt 10 Stationen und 2 Spielstationen aufgebaut.
In der Willkommenszeit konnte jeder Gast seinen Namen auf zwei Fische schreiben: Ein Fisch diente als Namensschild und der andere wurde in ein Fischernetz gehängt um zu zeigen, dass wir alle Zusammengehören. Zum Snacken gab es kleine Fischlis, die bei Groß und vor allem Klein sehr beliebt waren. Nach einer kurzen Vorstellung des Nachmittags und der Stationen legten die Familien los. In einem Zelt durfte man sich entspannen und gegenseitig mit einer Hamburger-Massage etwas Gutes tun. Am Spiegel konnte man erfahren, wie sich Wiedersehensfreude anfühlt.
Für die gemeinsame Essenszeit wurden Servietten zu Fischen gefaltet. Aus Kartoffeln entstanden Fisch-Stempel, die ein Blatt in ein buntes Aquarium verwandelt haben. Auch der eigene Fingerabdruck konnte in lustige Fische verwandelt werden.
An einer Station wurde überlegt, wen die Familie gerne mal wieder zu sich nach Hause einladen würde und anschließend eine Einladungskarte für diesen besonderen Menschen gebastelt.
Nicht nur die ersten Christen hatten ein gemeinsames Erkennungszeichen, sondern auch in der Familie konnte sich ein gemeinsames Zeichen ausgedacht und in den Sand gemalt werden. Beim Elementarmagnetismus wurde beobachtet, wie ein Magnet Metall verändern kann, um anschließend sich darüber auszutauschen, wie unser Glaube unsere Sichtweise und unser Leben verändern kann. Väter haben sich mit verbunden Augen von ihren Kindern über einen Parkour führen lassen und sich damit getraut, „blind“ über ein Seil zu springen. Am allermeisten Spaß hat den Kindern das Herstellen von Knetseife in einer schönen Farbe gemacht. Der Duft war auch äußerst anlockend.
Zwischendurch haben sich die Familien an den Spielstationen erprobt. Mithilfe von Seilen wurde ein Turm gebaut und ein zweiter Riesenturm entstand aus Jengasteinen.
Nachdem die Familien so viel Verschiedenes entdeckt und sich ausgetauscht hatten, wurde gemeinsam zu einer Bibelstelle aus dem Johannesevangelium gefeiert.
Die Kinder haben dabei eifrig einen See, das Ufer, Boote aus Tüchern aufgebaut und das Ganze mit Figuren und Fischen zum Leben erweckt.
Nach dem Vaterunser wurde ein scheinbar kleines Brotstück von Kindern in so viele Stücke geteilt, dass es für jeden etwas gab. Nach einem gemeinsamen Brotsegen wurde zum Abschluss gemeinsam vom Mitbring-Buffet gegessen.
Es war ein wirklich kunterbunter Nachmittag mit vielen Eindrücken.